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Studie: Steuerkanzlei

Eine Kanzlei mit vier Berufsträgern, gutem Ruf in der Region und einer Website, die aussah wie ein Aktenschrank. Die Aufgabe war weniger Gestaltung als Tonfall.

Konzeptstudie, kein ausgeführter Kundenauftrag. Kanzleiname und Angaben sind erfunden.

brandt-partner.de
Startseite der Steuerkanzlei-Studie in Weiß und Marineblau mit goldenem Akzent und drei Leistungskarten

Tonfall

Seriös heißt nicht unnahbar.

Der häufigste Fehler bei Kanzleiseiten ist nicht die Optik, sondern die Sprache. Sie klingt wie ein Bescheid und schreckt genau die Mandanten ab, die Beratung am dringendsten brauchen.

Vorher
  • „Wir betreuen Mandanten sämtlicher Rechtsformen umfassend."
  • Leistungen als Aufzählung von Paragrafen und Fachbegriffen.
  • Team als Namensliste mit Titeln, ohne Bilder.
  • Kontakt nur über ein Formular mit zwölf Feldern.
  • Keine Angabe, was ein Erstgespräch kostet oder wie es abläuft.
Nachher
  • „Jahresabschluss, Lohnbuchhaltung und Beratung für Handwerk und Handel."
  • Leistungen mit einem Satz, was sie für den Betrieb konkret bedeuten.
  • Team mit Foto, Zuständigkeit und direkter Durchwahl.
  • Formular mit vier Feldern, daneben die Nummer zum Antippen.
  • Erstgespräch: dreißig Minuten, kostenfrei, ohne Unterlagen.

Der Weg zum Mandat

Vier Schritte, die die Seite abbilden muss.

Ein Steuerberater wird selten spontan gewechselt. Zwischen dem ersten Suchen und der Anfrage liegen Wochen, oft mehrere Besuche auf derselben Seite.

Anlass

Gründung, Ärger mit dem alten Berater, eine Prüfung steht an. Gesucht wird nach dem Problem, nicht nach „Steuerberater". Also braucht es Seiten zu Existenzgründung, Wechsel und Betriebsprüfung.

Leerer Besprechungsraum mit langem Tisch und Bildschirm an der Wand

Prüfen

Passt die Kanzlei zur eigenen Branche und Größe. Deshalb steht auf jeder Leistungsseite, für wen sie gedacht ist, und ebenso ehrlich, für wen nicht.

Whiteboard mit skizziertem Ablauf von der Strategie bis zum Start

Vertrauen

Wer wird mein Ansprechpartner. Das Team steht deshalb nicht als Nebenseite hinten, sondern ist von jeder Leistungsseite aus direkt verlinkt, mit Gesicht und Durchwahl.

Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen und konzentriert arbeitender Person

Erstgespräch

Die letzte Hürde ist die Sorge, sich schon zu binden. Also steht überall dabei, dass das Gespräch dreißig Minuten dauert, nichts kostet und keine Unterlagen braucht.

Hand notiert Stichworte in ein Notizbuch neben einer Tasse

Warum hier auch Anzeigen sinnvoll sind

Bei Kanzleien dauert Sichtbarkeit über die Suche besonders lange, weil der Wettbewerb groß ist und die etablierten Häuser ihr Vertrauen über Jahrzehnte aufgebaut haben. Gleichzeitig ist ein einzelnes Mandat viel wert, häufig über viele Jahre hinweg, und genau diese Rechnung ändert alles.

Das ist die Konstellation, in der sich bezahlte Anzeigen rechnen: hoher Wert pro Anfrage, klare Suchabsicht, überschaubare Zahl relevanter Begriffe. Geschaltet wird nicht auf „Steuerberater", sondern auf Anlässe wie „Steuerberater wechseln" oder „Betriebsprüfung Hilfe".

Wichtig ist dabei, dass jede Anzeige auf ihre eigene passende Seite führt und nicht auf die Startseite. Wie dieser Zusammenhang funktioniert, steht bei Google Ads.

Was bewusst nicht drin ist

  • Kein Mandantenportal, solange die Kanzlei keines betreibt.
  • Keine Steuerrechner, die schnell veralten und dann falsch rechnen.
  • Kein Blog mit Gesetzesänderungen, den im Alltag niemand pflegt.
  • Keine Bewertungssterne, weil es dafür echte Bewertungen bräuchte.

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Klingt deine Website wie ein Bescheid?

Dann liegt der größte Hebel nicht im Design, sondern in der Sprache. Schick uns die Adresse, wir sagen dir, welche Sätze wir zuerst umschreiben würden.