- „photovoltaik" allein: viel zu breit, oft nur Neugier.
- „solaranlage selber bauen": sucht jemand, der niemanden beauftragt.
- „wallbox test": Vergleichsphase, noch weit von einer Anfrage entfernt.
- „elektriker gehalt": Bewerber, kein Kunde.
- Markennamen von Wettbewerbern: teuer und rechtlich heikel.
Google Ads, die Anfragen bringen
Anzeigen sind der schnellste Weg, sichtbar zu werden. Sie sind aber auch der schnellste Weg, Geld zu verbrennen. Ob sie Anfragen bringen oder nur Klicks, entscheidet sich daran, was nach dem Klick passiert.
Beratung, Montage und Anmeldung beim Netzbetreiber. Festpreis nach kostenloser Besichtigung, Termin meist innerhalb von zwei Wochen.
Kostenlose BesichtigungFörderung geprüftTermin onlineDer Weg einer Anfrage
Vier Stationen, an denen es schiefgehen kann.
Die meisten Kampagnen scheitern nicht an der Anzeige, sondern an dem, was danach kommt. Deshalb betreuen wir die gesamte Strecke, nicht nur das Anzeigenkonto.
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01
Anzeige
Sie muss genau das versprechen, wonach gesucht wurde. Eine allgemeine Anzeige für einen konkreten Suchbegriff kostet Geld und bringt niemanden.
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02
Klick
Ab hier zahlst du. Deshalb schließen wir von Anfang an aus, wofür nicht geklickt werden soll. Ohne diese Ausschlussliste zahlst du für Suchanfragen, die dich nie zum Auftrag führen.
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03
Landingpage
Die Seite muss halten, was die Anzeige verspricht, und zwar oben, ohne Scrollen. Wer auf die Startseite schickt statt auf die passende Unterseite, verliert die Hälfte sofort wieder.
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04
Anfrage
Ein Formular mit drei Feldern, eine Telefonnummer zum Antippen, ein klarer Satz dazu, wann du dich meldest. Alles darüber hinaus kostet Abschlüsse.
Aufbau
Wie ein Konto sortiert ist.
Diese Struktur klingt technisch, entscheidet aber darüber, ob dein Geld bei den richtigen Suchanfragen landet. Ein Konto mit einer einzigen Gruppe für alles ist der häufigste Grund für Streuverluste.
Pro Gruppe ein enges Thema, eine eigene Anzeige und eine eigene Zielseite. Das ist mehr Arbeit beim Aufsetzen und spart danach jeden Monat Budget.
Suchbegriffe
Wofür sich Klicks lohnen.
Nicht jede Suchanfrage ist gleich viel wert. Die Absicht dahinter entscheidet, ob aus einem Klick ein Auftrag werden kann.
- „wallbox installieren lassen": klare Absicht, jemanden zu beauftragen.
- „zählerschrank tauschen kosten": konkreter Bedarf mit Budgetfrage.
- „elektriker notdienst" plus Ort: sofortiger Bedarf.
- „photovoltaik anmelden netzbetreiber": ein Problem, das jemand lösen will.
- Der eigene Firmenname: günstig und schützt vor Wettbewerbern.
Landingpage
Warum Anzeigen ohne gute Seite nichts bringen.
Wir schalten keine Kampagne auf eine Seite, von der wir wissen, dass sie nicht überzeugt. Das wäre Geld, das wir dir aus der Tasche ziehen.
- Dieselbe Überschrift wie in der AnzeigeWer „Wallbox nachrüsten" anklickt, muss oben genau das lesen. Sonst ist er in zwei Sekunden wieder weg.
- Kein Menü, das ablenktEine Landingpage hat ein Ziel. Jeder zusätzliche Weg kostet Anfragen.
- Preis oder Preislogik sichtbarDie erste Frage nach dem Klick. Wer sie unbeantwortet lässt, verliert die Hälfte.
- Formular über der FalzAuf dem Handy im Daumenbereich, mit höchstens vier Feldern.
- Ladezeit unter zwei SekundenBei bezahlten Klicks ist jede Sekunde direkt bezahltes Geld.
Wenn deine Seite das nicht leistet, bauen wir sie zuerst. Wie solche Seiten entstehen, steht bei Webdesign.
Wo Leute abspringen
Von der Einblendung bis zum Auftrag.
Jede Stufe verliert Leute, das ist normal. Wichtig ist zu wissen, welche Stufe bei dir am stärksten verliert, denn genau dort liegt der Hebel.
Wir schreiben hier bewusst keine Prozentwerte hin. Die Zahlen unterscheiden sich je Branche so stark, dass jede Angabe ohne deine echten Daten geraten wäre.
Messung
Was zählt und was nur beeindruckt.
Ein Konto kann großartig aussehen und trotzdem nichts einbringen. Klickzahlen und Einblendungen sind bequem zu berichten, sagen aber nichts über dein Geschäft.
Wir messen Anfragen, nicht Klicks. Dafür wird die Kampagne mit dem Formular und der Telefonnummer verbunden, damit sichtbar wird, welcher Suchbegriff tatsächlich zu einer Nachricht geführt hat.
Kosten pro Anfrage ist die Zahl, um die es geht. Wenn eine Anfrage vierzig Euro kostet und ein Auftrag im Schnitt zweitausend bringt, ist alles gut. Wenn sie vierhundert kostet, reden wir über etwas anderes.
Die Suchanfragen-Liste schauen wir regelmäßig durch, weil dort steht, wofür tatsächlich gezahlt wurde. Das liegt erfahrungsgemäß überraschend weit weg von dem, was gebucht wurde, und alles, was nicht passt, fliegt raus.
Wenn mehrere Kanäle parallel laufen, gehört das in einen gemeinsamen Plan. Dazu mehr bei Online-Marketing.
Geld
Was du zahlst und wofür.
Es gibt zwei getrennte Posten. Wir vermischen die nie, damit du jederzeit siehst, was an Google geht und was an uns.
Werbebudget
Geht direkt an Google, nicht an uns. Du legst ein Tagesbudget fest und kannst es jederzeit ändern oder stoppen. Für einen ersten Test reicht ein überschaubarer Betrag, um zu sehen, ob überhaupt Nachfrage da ist.
Betreuung
Unser Anteil ist ein fester monatlicher Betrag, kein Prozentsatz vom Budget. Ein Prozentsatz belohnt die Agentur dafür, dass du mehr ausgibst. Das halten wir für den falschen Anreiz.
Einrichtung
Einmalig, für Kontoaufbau, Suchbegriffe, Anzeigentexte, Ausschlusslisten und die Messung. Das Konto gehört dir. Wenn du gehst, nimmst du es mit, samt aller gesammelten Daten.
Nach vier bis sechs Wochen wissen wir, ob sich die Sache rechnet. Wenn nicht, sagen wir das und empfehlen stattdessen Suchmaschinenoptimierung oder eine bessere Website. Wir haben wenig davon, ein Budget zu verwalten, das nichts einbringt.
Aus der Praxis
Fünf Fehler, die Budget kosten.
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Alles auf die Startseite geleitet
Jede Anzeige führt zur Startseite, weil das am einfachsten einzurichten ist. Der Besucher muss dann selbst suchen, wonach er gefragt hat.Lösung: pro Anzeigengruppe eine eigene passende Zielseite.
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Keine Ausschlussliste
Ohne sie zahlst du für „gebraucht", „selber machen", „kostenlos" und Bewerbungsanfragen mit.Lösung: von Anfang an ausschließen und die Liste monatlich erweitern.
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Automatik ohne Aufsicht
Die Voreinstellungen von Google verteilen das Budget breit. Für kleine Budgets ist das teuer, weil es nie genug Daten zum Lernen gibt.Lösung: eng starten, erst erweitern, wenn genug Anfragen zusammenkommen.
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Keine Messung eingerichtet
Ohne Verbindung zu Formular und Telefon weiß niemand, welcher Begriff Anfragen bringt. Optimiert wird dann nach Gefühl.Lösung: Messung vor dem ersten Euro einrichten, nicht danach.
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Anzeigen laufen im Urlaub weiter
Zwei Wochen Betriebsurlaub, Kampagne läuft, Anfragen bleiben unbeantwortet. Der teuerste aller Fehler, weil das Geld doppelt verloren ist.Lösung: Zeitplan hinterlegen oder Kampagne pausieren.
Fragen zu Anzeigen
Was Kunden hier wissen wollen.
Das hängt davon ab, was ein Klick in deiner Branche kostet, und das schauen wir uns vorher an. Wichtiger als die Höhe ist, dass genug zusammenkommt, um nach vier Wochen eine Entscheidung treffen zu können. Ein Budget, das nach drei Klicks am Tag aufgebraucht ist, liefert nie eine belastbare Aussage.
Ja, von einem Tag auf den anderen. Das ist der große Vorteil gegenüber Sichtbarkeit über die Suche und gleichzeitig ihr Nachteil: Sobald du stoppst, bist du auch weg. Deshalb ist die Kombination aus beidem für die meisten Betriebe sinnvoller als eines allein.
Das Konto läuft von Anfang an auf dich, nicht auf uns. Du siehst jederzeit alles und behältst bei einer Trennung sämtliche Daten. Agenturen, die das anders handhaben, machen sich damit unkündbar.
Monatlich, auf einer Seite, in normaler Sprache. Darin stehen Anfragen, Kosten pro Anfrage und was wir im letzten Monat geändert haben. Keine dreißig Seiten Diagramme, die niemand liest.
Erst prüfen, ob sich Anzeigen lohnen?
Wir schauen uns an, wonach in deiner Branche gesucht wird und was ein Klick dort ungefähr kostet. Daraus siehst du, ob sich das für deine Auftragsgrößen überhaupt rechnet.