- Die Startseite erklärt die Firmengeschichte, aber nicht die Leistung.
- Die Telefonnummer steht nur im Impressum.
- Alle Leistungen stehen auf einer einzigen langen Seite.
- Bilder sind aus einer Stockdatenbank und zeigen fremde Büros.
- Das Kontaktformular hat elf Pflichtfelder.
- Auf dem Handy muss man seitlich schieben, um alles zu lesen.
Webdesign, das Anfragen bringt
Eine Website ist kein Prospekt. Sie hat eine Aufgabe: aus jemandem, der dich noch nicht kennt, einen Anruf oder eine Nachricht machen. Ob sie Anfragen bringt, entscheidet sich an Aufbau, Technik und Gestaltung, nicht am Geschmack.
Der Maßstab
Eine Website ist gut, wenn jemand nach zehn Sekunden weiß, was du machst, ob du das für ihn machst und wie er dich erreicht.
Alles andere kommt danach. Farben, Bilder und Effekte helfen dabei, sie ersetzen es aber nicht.
Deshalb steht am Anfang jedes Projekts die Frage, wer auf die Seite kommt und was diese Person dort tun soll.
Erst wenn das feststeht, wird gestaltet. Vorher wäre es Raten mit Farbmustern.
Vom Entwurf zur Seite
Erst die Struktur, dann die Optik.
Wir zeichnen zuerst, wo was steht und in welcher Reihenfolge jemand es liest. Das dauert wenige Tage, spart aber Wochen, weil Diskussionen über Farben nicht mehr die Struktur umwerfen.
Wenn die Struktur trägt, legen wir die Gestaltung darüber. Was du hier siehst, ist derselbe Aufbau in zwei Zuständen.
Woran man es merkt
Was eine gute Website leisten muss.
Die Unterschiede sind selten spektakulär. Es sind Kleinigkeiten, die zusammen darüber entscheiden, ob jemand anruft oder weitersucht.
- Oben steht in einem Satz, was du machst und für wen.
- Die Nummer ist auf jeder Seite antippbar.
- Jede Leistung hat eine eigene Seite mit eigener Suchabsicht.
- Bilder zeigen deine Arbeit, deine Werkstatt, dein Team.
- Das Formular fragt Name, Kontakt und Anliegen. Mehr nicht.
- Auf dem Handy ist alles mit dem Daumen erreichbar.
Diese Punkte prüfen wir bei jedem Projekt am Anfang durch. Bei einer bestehenden Seite ist das oft schon die halbe Lösung.
Ein Layout, drei Breiten
Dasselbe Ergebnis auf jedem Gerät.
Wir schieben das Desktop-Layout nicht zusammen. Für die schmale Ansicht wird jede Sektion neu geordnet, damit sie auch mit dem Daumen bedienbar bleibt.
Gestaltungsmittel
Schrift, Farbe, Abstand.
Diese drei Dinge machen den Unterschied zwischen einer Seite, die nach Baukasten aussieht, und einer, die nach Betrieb aussieht.
Schriftgrößen mit klarer Rangfolge
Überschrift Zwischenüberschrift BeschriftungFließtext liegt bei 17 bis 19 Pixeln mit großzügigem Zeilenabstand. Eine Zeile wird nie länger als etwa 68 Zeichen, weil das Auge sonst die nächste Zeile nicht mehr sicher findet.
Farben mit Aufgabe
Jede Farbe hat genau eine Aufgabe. Der Akzent gehört der Handlung, nicht der Dekoration. Wenn alles leuchtet, leuchtet nichts.
Abstände nach System
Nutzerführung
Der Weg zur Anfrage.
Oben die Antwort, nicht die Begrüßung
Der erste Bildschirm beantwortet drei Fragen: Was wird hier angeboten, für wen ist das, und was ist der nächste Schritt. Ein Willkommensgruß beantwortet keine davon.
Ein Hauptweg, nicht fünf
Pro Abschnitt gibt es genau eine wichtige Handlung. Wenn daneben vier gleich große Buttons stehen, entscheidet sich niemand. Zweitwege dürfen existieren, aber leiser.
Einwände dort ausräumen, wo sie entstehen
Die Frage nach dem Preis kommt beim Lesen der Leistung und nicht erst im Formular, also steht die Antwort auch genau dort. Für Dauer, Ablauf und Verbindlichkeit gilt dasselbe. Wer diese Punkte erst auf der Kontaktseite klärt, hat die Hälfte der Leute vorher schon verloren.
Kontakt ohne Hürde
Telefonnummer antippbar, Formular kurz, und ein Satz dazu, wann du dich meldest. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Abschlüsse, gerade auf dem Handy.
Sichtbarkeit gehört dazu
Die beste Nutzerführung nützt nichts, wenn niemand die Seite findet. Deshalb legen wir Struktur und Suchbegriffe gemeinsam fest. Wie das weitergeht, steht bei Suchmaschinenoptimierung.
Technik
Warum unsere Seiten schnell sind.
Wir bauen ohne schweres Redaktionssystem. Der Server liefert fertige Dateien aus, statt bei jedem Aufruf etwas zusammenzurechnen.
Gemessen an dieser Website. Sie ist nach denselben Regeln gebaut, die wir bei dir anwenden würden.
- Keine Baukasten-VorlageVorlagen schleppen Code für hundert Funktionen mit, von denen du drei brauchst.
- Schriften auf dem eigenen ServerSchneller als das Nachladen bei einem Dienst und gleichzeitig ein Datenschutzproblem weniger.
- Bilder in mehreren GrößenDein Handy lädt nicht die Datei für einen großen Monitor.
- Feste Maße für jedes BildDamit beim Laden nichts springt und du nicht danebentippst.
- Keine Werbe- oder TrackingskripteSolange du sie nicht ausdrücklich willst. Dann sprechen wir vorher über die Einwilligung.
- Funktioniert ohne JavaScriptAlle Inhalte bleiben lesbar, auch wenn ein Skript scheitert.
Seitentypen
Nicht jede Seite hat dieselbe Aufgabe.
Einordnen in Sekunden
Sie muss nicht alles erklären. Sie muss einordnen und weiterleiten. Wer hier zu viel unterbringt, verliert genau die Leute, die es eilig haben.
Eine Frage, eine Seite
Für jede Leistung eine eigene Seite mit eigener Suchabsicht. Das ist der wichtigste Hebel für Sichtbarkeit und gleichzeitig der, den die meisten Betriebe auslassen.
Beweis statt Behauptung
Fotos der eigenen Arbeit wirken stärker als jedes Adjektiv. Ein Vorher und ein Nachher überzeugen mehr als drei Absätze über Qualität.
Für Bewerber, nicht für Kunden
Sie beantwortet andere Fragen: Wer ist im Team, wie läuft ein Arbeitstag, was bekomme ich außer Gehalt. Für viele Betriebe inzwischen die wichtigste Unterseite.
Ein Ziel, kein Menü
Für Anzeigen gebaut, ohne Ablenkung. Sie hält genau das Versprechen der Anzeige und führt zu genau einer Handlung. Passt zu Kampagnen bei Google.
Die letzte Hürde
Kurzes Formular, antippbare Nummer, ehrliche Angabe zur Antwortzeit. Hier entscheidet sich, ob aus Interesse eine Nachricht wird.
Zusammenarbeit
Was wir von dir brauchen.
Fast alle Verzögerungen entstehen an derselben Stelle: Inhalte, die beim Kunden liegen. Deshalb sagen wir früh, worauf wir warten.
Woche 1: Inhaltsgespräch
Ein bis zwei längere Gespräche über deinen Betrieb, deine Kunden und die Fragen, die dir am Telefon immer gestellt werden. Daraus schreiben wir die Texte.
Woche 2: Material
Logo als Originaldatei, vorhandene Fotos, Zugänge zur alten Seite und zur Domain. Wenn Fotos fehlen, sagen wir dir, welche Aufnahmen ihr selbst machen könnt.
Woche 3 bis 4: Freigaben
Du siehst zuerst die Startseite. Rückmeldungen bitte gebündelt und von einer Person. Freigaben aus drei Richtungen kosten erfahrungsgemäß zwei Wochen.
Kosten
Was eine Website kostet.
Wir können hier keinen Preis hinschreiben, der für jeden stimmt. Aber wir können erklären, wovon er abhängt, damit du einschätzen kannst, in welchem Bereich du landest.
Umfang
Eine Seite mit Start, Leistungen, Über uns und Kontakt ist etwas anderes als ein Auftritt mit zwölf eigenen Leistungsseiten. Jede zusätzliche Seite braucht Struktur, Text und Gestaltung.
Inhalte
Lieferst du Texte und Bilder selbst, wird es günstiger. Übernehmen wir das Schreiben und die Bildauswahl, kostet es mehr, spart dir aber die Zeit, die man dabei regelmäßig unterschätzt.
Besonderheiten
Buchungsstrecke, Stellenbörse, mehrere Sprachen oder eine Anbindung an dein Warenwirtschaftssystem sind eigene Bausteine. Ohne solche Anforderungen bleibt es überschaubar.
Laufendes
Hosting und Domain nennen wir getrennt vom einmaligen Preis. Eine Betreuung für Updates und kleine Änderungen ist freiwillig und lässt sich jederzeit beenden.
Nach dem ersten Gespräch bekommst du ein Angebot mit festem Preis und festem Umfang. Was drinsteht, wird gebaut. Kommt später etwas dazu, besprechen wir das vorher. Ablauf im Detail
Fragen zum Webdesign
Was uns hier am häufigsten gefragt wird.
Kleinere Änderungen zeigen wir dir gern. Für alles, was an der Struktur rührt, ist eine kurze Nachricht an uns meist schneller und günstiger als eine halbe Stunde Suchen. Du bist zu nichts verpflichtet.
Wir legen für jede alte Adresse eine Weiterleitung auf die passende neue an. Das ist einer der Punkte, an denen bei einem Relaunch am meisten Sichtbarkeit verloren geht, wenn man ihn auslässt.
Gute Fotos deiner echten Arbeit sind das Wirksamste, was du beisteuern kannst. Sie müssen nicht aus dem Studio kommen. Handyaufnahmen bei gutem Licht schlagen jedes gekaufte Stockbild, weil man sofort sieht, dass es echt ist.
Zwei sind im Preis enthalten, und weil du das Design am echten Inhalt siehst, reicht das in der Praxis fast immer. Wenn sich mittendrin der Umfang ändert, sagen wir das offen, bevor wir weiterarbeiten.
Website veraltet oder gar keine da?
Schreib uns kurz, wie es gerade aussieht. Wir schauen uns deine bestehende Seite an und sagen dir, ob sich eine Überarbeitung lohnt oder ein Neubau die günstigere Lösung ist.