Cebit

CeBIT

2007

2007 war bei der CeBIT in Hannover, die weltweit größte Messe für Informationstechnik, Russland das Partnerland. Unter dem Motto „Arbeit zwischen Russland und Deutschland“ hielt ich dort vor mehr als 100 anwesenden Unternehmen einen Vortrag und konnte einmal mehr erleben, dass auch ein 1-Mann-Unternehmen sich gegen große Konzerne wie Mircosoft und Co. durchsetzen kann und ernst genommen wird.

Bei der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der Informationswirtschaft wurde Russland als Partnerland des BITKOM 2007 zusammengestellt. Von der Deutschen Messe AG wurde dieses Projekt begleitet mit „Russland als Partnerland der CeBIT 2007“. Ziel dieser Zusammenstellung war es, die ITK-Branche in Deutschland auf die vielseitigen Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die der russische Markt und die Kooperation mit russischen Unternehmen sowie Forschungsorganisationen mit sich bringen.

Die Leistungsfähigkeit beider Volkswirtschaften kann erhöht werden, was anhand der aufgeführten Beispiele für die deutsch-russische Zusammenarbeit aufgezeigt wird. Darüber hinaus lässt die Zusammenarbeit Chancen auf neuen Märkten zu.

Insgesamt weist die deutsch-russische Zusammenarbeit eine gute Entwicklung auf und setzt auf die besonderen Stärken der russischen ITK-Experten und ihren Erfahrungen mit technisch anspruchsvollen und oft systemnahen Aufgaben. In Zusammenarbeit mit Internet-Frigate (Russian ICT Company und Mitglied der RUSSOFT) und mithilfe der Arbeitsagenturen in Hannover und Garbsen wurde das Projekt „BewerbenDirekt“ geplant und entwickelt. Bei dem Projekt handelt es sich um Internet-Dienste, die die Arbeitsvermittlung in Deutschland unterstützen sollen. Der Start der Projektentwicklung war im Jahr 2004 und die Dauer betrug 15 Monate.

Es entstand das erste Webportal für kleine familiär geführte Unternehmen beziehungsweise auch für diejenigen, die sich zum ersten Mal in die Selbstständigkeit wagen, das in das Programm der deutschen Regierung „Ich AG“ übernommen wurde.

Es war für mich und mein junges Unternehmen eine große Ehre, in einem Atemzug mit den großen Wettbewerbern genannt zu werden und unter Beweis zu stellen: kleine Unternehmen können ebenso viel leisten, wie große Konzerne.

Spalte 30 http://www.yumpu.com/en/document/view/9609958/070327-german-russian-ict-cooperation-projects

Wichtig für mich war es – und ist es bis heute – mich nicht am Scheitern anderer Unternehmen zu erfreuen, sondern aus deren Fehlern zu lernen. Dabei aber auch den Blick auf erfolgreiche Unternehmen zu lenken, ebenfalls um zu lernen.

2010

Die CeBIT 2010 stand unter dem Mott „Connected Worls“ und hatte Spanien als Partnerland. In meinem business ging es dabei besonders um Joomla, einem weit verbreiteten freien Content- Management-System (CMS) zur Erstellung von Webseiten. Damals wurde Joomla zum ersten Mal auf dieser Messe vorgestellt.

Das Spektrum der Besucher reichte damals vom Laien, der dabei war, sich in das Thema einzuarbeiten, über Nutzern, die das System bereits erfolgreich einsetzen, bis hin zu Profis, die mit Joomla bereits richtig erfolgreich waren. Das Publikum war überaus international, denn neben vielen deutschen Entwicklern, waren es auch Standbesucher aus den angrenzenden Nachbarländern sowie den USA und aus Asien.

Besonders interessant für mich waren die innovativen Gespräche, aus denen sich zahlreiche Fragen, aber auch Lösungen erhaben. Das Spektrum reichte von schnell zu lösenden Problemen, die beispielsweise mit ein wenig CSS behoben werden konnten, bis hin zu tiefer gehende Fragen zu Erweiterungen, Fragen die technischer Natur waren und tief ins Systems reichten.

Das unter Entwicklern und dem Marketing ein gutes Miteinander herrschte, wurde am Abend, nachdem die CeBIT ihre Tore schloss, deutlich. Man traf sich zu einem gemeinsamen Abendessen mit Manöverkritik, Austausch der Erlebnisse und zur Analyse des Feedbacks.