Amazon SEO

Das wichtigste Rankingkriterium bei der Amazon Optimierung

Neben dem Produktfoto sind die Amazon Bullet Points eine der wichtigsten Faktoren, die dabei helfen sollen, den Verbraucher zu einem Kauf zu bewegen. In diesen 5 übersichtlichen Stichpunkten werden die Highlights eines Artikels beschrieben.

Amazon Bullet Points – die Zusammenfassung

  • Maximal fünf Produktattribute
  • Pro Produktattribute nicht mehr als fünfzehn Worte
  • Beschreiben Sie die wichtigsten Merkmale des Produktes
  • HTML-Code kann nicht dargestellt werden.

Die Bedeutung der Amazon Bullet Points

Bei den Bullet Points einer Amazon Produktbeschreibung werden die Vorteile des Produktes beschrieben. Innerhalb der Bullet Points dürfen Sie keine Angaben zum Preis oder dem Versand machen, denn diese sind kein direktes Marketing-Instrument. Hier werden nur die Highlights beschreiben, mit dessen Hilfe Sie den Interessenten in seiner Kaufentscheidung bestärken sollen.

Welche Vorteile haben die Bullet Points für den Händler und/oder den Kunden?

Durch die Bullet Points haben es Kaufinteressenten wesentlich einfacher, die wichtigsten Details sofort mit einem Blick zu erfassen. Selbst komplexere Produktinformationen können so wesentlich schneller wahrgenommen werden. Eben aus diesem Grund, sollten Anfangs die wichtigsten Informationen stehen und erst nachfolgend die weniger wichtigen Infos. Übertreiben Sie es daher auf keinen Fall mit den Aufzahlungen und verwenden Sie für die Beschreibung Ihrer Produkte maximal fünfzehn Worte. Die Bullet Points haben natürlich auch deutliche Vorteile für den Händler, da er den Käufer die Informationen klar strukturiert präsentieren kann. Der Kunde hat sozusagen sofort alle Vorteile des Produktes im Blick, wodurch schneller ein Kaufinteresse entsteht und er sich weiter mit dem Produkt beschäftigen kann, bevor er letztendlich kauft.

 

 

 

Amazon SEO

Wir helfen Ihnen Ihren Absatz über Amazon effektiv zu steigern

„Amazon und Google“ zwei Unternehmensriesen, die oft in einem Atemzug genannt werden. Beide, sowohl die Suchmaschine als auch der Marktplatz, verfügen über eine Suchfunktion, über die gezielt nach Informationen bzw. Produkte gesucht werden kann. Hierfür gibt der User einen Begriff ein und bekommt eine Ergebnisliste angezeigt. Dabei stehen bei Google und Amazon die Angebote mit der höchsten Relevanz auf den ersten Plätzen der Auflistung. Bei beiden Portalen haben die ersten drei bis fünf angezeigten Produkte bzw. Webseiten die meisten Klickergebnisse. Bis zu diesem Schritt scheinen Amazon und Google vollkommen identisch zu sein. Doch der Schein kann oft trügen.

Amazon vs. Google – die Unterschiede

Google und Amazon sind zwei völlig verschiedene Plattformen, die sich äußerlich zwar ähneln, aber aus unterschiedlichen Gründen entwickelt wurden und dadurch einen ganz anderen Zweck erfüllen.

Amazon Google
In den Anfängen war Amazon eine reine Marktplattform. Hier konnten und können Händler Ihre Waren gegen eine gewisse Gebühr verkaufen. Mittlerweile vertreibt das Portal aber auch eigene Waren und Produkte.

Was bedeutet für Amazon Relevanz?

Für Amazon bedeutet Relevanz, wenn der Verbraucher nach dem Öffnen der Produkte der ersten Positionen tatsächlich kauft. Das bedeutet, dass laut Google nur dann eine wirkliche Relevanz gegeben ist, wenn es wirklich zu einem Kauf kommt.

Google war anfangs eigentlich nichts Anderes als eine „Datenbank“, die dabei helfen sollte, die Inhalte verschiedener Webseiten miteinander zu vergleichen und einen besseren Überblick zu bekommen. Aufgrund der Funktion und des Zwecks warum Google gegründet wurde, ist es der Suchmaschine im Gegensatz zu Amazon noch nicht möglich für die Bewertung der Relevanz der einzelnen Webseiten auf harte Kriterien zurückzugreifen.

Das mag daran liegen, dass die Google Algorithmen zwar komplexer geworden sind, die Suchmaschine aber letztendlich nicht sicher feststellen kann, ob es auf einer Webseite tatsächlich zu einem Verkauf kam oder nicht. Bis zum ersten Pinguin und Panda Update, bewertete Google die Wertigkeit einer Webseite nur anhand fester Kriterien.

Wie oft kommt das gesuchte Keyword im Text vor? Wie viele Backlinks hat die Webseite mit eben diesem Anchor Text usw.?

Seit den genannten Updates hat sich aber die Relevanzbewertung der Suchmaschine umfassend geändert. Vorher feste mathematische Variablen jetzt durch die unberechenbare Variable „User“ ersetzt. Mit dem Ziel das Nutzererlebnis zu optimieren ist die Suchmaschine jetzt fähig dazu, zu ermitteln, wie lange ein User sich auf der Webseite aufhält, wie tief er sich durch die Seitennavigation klickt und wann er zur organischen Google Suche zurückkehrt. Die Suchmaschine ist sogar dazu übergegangen, die Qualität von Backlinks zu bewerten. Man kann sagen, ein guter Backlinks ist der Link, der auch wirklich angeklickt wird.

So oder so, trotz des Ziels, das Nutzererlebnis weiter zu verbessern und der konstanten Optimierungen im Algorithmus, kann Google bis jetzt nur weiche Faktoren in die Relevanzbewertung einer Webseite einfließen lassen. Beispiele für weiche Faktoren wären Verweildauer und/oder Klickrate. Eben aus diesem Grund wurde die Suchmaschinenoptimierung über die letzten 5 Jahre wesentlich komplexer und langwieriger als früher.

 

Amazon – die Produktsuchmaschine

Anfangs in vollkommener Google Abhängigkeit, hat sich Amazon zu einer selbstständigen Produktsuchmaschine entwickelt. Die Produktabfragen und Preisvergleiche direkt über Amazon sind mittlerweile vier- bis fünfmal höher als über Google selbst. Aktuell werden auf Amazon mehr als 16 Millionen Produkte vertrieben. Das Verständnis von Relevanz bewegt sich bei Amazon aber in einem ganz anderen Rahmen als bei Google.

Laut der Meinung von Amazon, ist Relevanz, dass der Kunde das benötigte Produkt suchen kann, findet und letztendlich kauft. Um eben einen hohen Nutzerkomfort durch eine 100%ige Relevanz der angezeigten Produkte zu gewährleisten, setzt Amazon auf einem eigenen Bewertungsalgorithmus. Wie jeder Bewertungsalgorithmus kann auch dieser mithilfe von Amazon SEO manipuliert werden. Im Gegensatz zur Google Suchmaschinenoptimierung kann Amazon SEO verhältnismäßig einfach durchgeführt werden.

Amazon SEO – die Onpage-Optimierung

Ähnlich wie bei der Google Suchmaschinenoptimierung ist auch bei Amazon SEO der erste Schritt eine Onpage-Optimierung. Hier bei spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle.

Der Produkttitel

(Maximal 200 zeichnen)

Der Produkttitel ist der wichtigste Ranking-Faktor bei Amazon. Vor allem, weil der Titel maßgeblich zur Kaufentscheidung beiträgt. Aus diesem Grund sollte der Titel der Amazon Produktbeschreibung eine gut gewählte Kombination verschiedener Keywords sein. Diese sollten überlegt gewählt werden aus den Bereichen

  • Der Produkteigenschaften
  • USPs
  • Brand usw.

Wichtig: Bei der Optimierung des Produkttitels müssen die Bedürfnisse der Verbraucher, der Suchmaschine und der Marktplattform gleichermaßen bedacht werden. Achten Sie aber darauf, dass der Titel nicht mit zu viel Keywords überladen wird. Er darf aber auf der anderen Seite nicht zu einsilbig verfasst werden. Suchen Sie für den Amazon Titel einen guten Mittelweg. Dieser sollte gute Verkaufsargumente genauso wie die notwendigen Keywords beinhalten.

Die Bullet Points

(Maximal fünf Bullet Points)

Bei der Optimierung von Amazon Produkten hat man die Möglichkeit maximal fünf Bullet Points zu vergeben. Diese sollten voll ausgenutzt werden. Für das Produktranking spielt es keine Rolle wo die Keywörter in den Bullet Points platziert werden. Die Bullet Points müssen gut ausformuliert sein, um das Kaufverhalten und die damit verbundene Bounce-Rate zu optimieren.

Bullet Points – die Inhalte

Um die Verkäufe Ihrer Produkte über Amazon zu steigern, ist es wichtig, dass Sie die wichtigen Charakteristika des Produktes in den Bullet Points hervorheben. Neben Gewicht, Größe, Abmessungen und Farbe des Produkts sollten Sie den Bullet Points natürlich auch die Vorteile nennen, die der Kauf des Produktes mit sich bringt.

Wichtig: Nachlässigkeiten bei der Ausformulierung der Bullet Points wirken sich negativ auf Ihre Absatzzahlen aus. Bedenken Sie, die Bullet Points sind das erste was der Sucher beim Öffnen Ihres Produktes zu sehen bekommt. Anhand dieser Informationen entscheidet der Sucher, ob er den Rest der Produktbeschreibung noch liest bzw. das Produkt sofort kauft oder doch wieder zu den Suchergebnissen zurückkehrt.

Tipp: Keyword Wiederholungen sind bei Google SEO nicht unüblich, bei Amazon SEO bringen Ihnen diese Vorgehensweise aber recht wenig. Es spielt hier genaugenommen keine Rolle wo Sie die Keywords in den Bullet Points unterbringen, wichtig ist nur, dass sie vorhanden sind!

Die Produktbeschreibung Während die meisten noch auf die Bullet Points, den Titel und die Produktfotos achten, wird die Produktbeschreibung gerne vernachlässigt. Die Produktbeschreibung hat zwar nur einen minimalen Einfluss auf das Amazon-Ranking, trägt aber maßgeblich zur Kaufentscheidung seitens des Users bei.

Wichtig: Eine lieblose Aneinanderreihung von Produkteigenschaften und Features reicht nicht aus, um vom Kauf zu überzeugen. Setzen Sie auf Emotion, sprechen Sie den Käufer direkt an, überzeugen Sie Ihn mit den positiv verpackten Attributen Ihres Produktes. Ganz nach dem AIDA-Prinzip (Attention, Interesse, Desire, Action). Eine Ergänzung der Produktbeschreibungen durch Bilder, um die Verkaufsargumente zu unterstreichen sind immer eine gute Idee.

 

Die nicht sichtbaren Keywords Die nicht sichtbaren Keywords sind ebenfalls für das Amazon Ranking von Bedeutung. Man kann hier Parallelen zu den Meta Keywords ziehen. Die nicht sichbaren Keywords sind nicht über den Quellcode einsehbar und werden im Seller Center bestimmt. Hier stehen jeweils fünf Zeilen pro fünfzig Zeichen zur Verfügung. Dieser Platz sollte komplett ausgenutzt werden.

Tipp: Statt auf Keyword Wiederholungen zu setzen, sollten Sie auf Bindestrich-Kombinationen setzen. Im Gegensatz zu Google wird vom Amazon der Bindestrich als UND-Verknüpfung gewertet. Bsp.: Tafel-Farbe

Am Beispiel der „Tafel-Farbe“ erklärt erkennt Amazon Tafel, Farbe, Tafel Farbe und natürlich Tafelfarbe.

Tipp: Die einzelnen Keywörter der Aufzählung sollten Sie nur durch Leerzeichen trennen, um den geringen Platz optimal zu nutzen. Verwende dabei nur Keywörter, die tatsächlich einen Sale versprechen. Hierfür gibt es verschiedene Tools, die Sie zur Hilfe nehmen können.

 

Hochauflösende Produktbilder „Das Auge isst mit!“ Ein Sprichwort, dass nicht nur im Einzelhandel, sondern auch im Onlinehandel von Gültigkeit ist. Während im Geschäft ein Produkt angesehen, befühlt oder gar gerochen werden kann, bleibt im Internet nur das Produktfoto. Es ist sozusagen das Verkaufsargument Nr. 1. Verwenden Sie daher bei der Optimierung Ihrer Amazon Produkte nur hochauflösende Bilder. Mindestens in der Auflösung 1000×1000 Pixel. Dabei darf aber die maximale Größe von 1500×1500 Pixel nicht überschritten werden, sonst erfolgt seitens Amazon eine automatische Verkleinerung des Bildformats.

Ein Produktfoto reicht für die Präsentation Ihres Produktes nicht aus. Optimaler Weise verwenden Sie sechs bis acht Bilder. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf das erste Bild zu legen. Dieses Bild trägt maßgeblich dazu bei, ob Ihr Produkt in der Amazon Produktsuche angeklickt wird oder eher nicht.

 

Händler-performance Für Amazon zählt nur ein optimales Nutzererlebnis, denn nur dann werden mehr Produkte verkauft und das Unternehmen kann durch die Provisionsbeteiligung seine Umsätze steigern. Deswegen fließt die Händler Performance in das Amazon Ranking mit ein.

  • Was sagen andere Kunden über das Produkt?
  • Wie kurz sind die Lieferzeiten?
  • Wie attraktiv ist der Preis einschließlich der Versandkosten?

Preis:

Auch wenn die Preise auf Amazon nicht zu den günstigsten gehören, steht man als Händler auf Amazon doch unter einer gewissen Preiskonkurrenz. Aus diesem Grund empfiehlt sich einen Preis zu wählen mit dem man sich im Vergleich zur Konkurrenz verhältnismäßig gut positionieren kann.

 

Schnelle Reaktionszeiten:

Für Amazon ist der wichtigste Faktor, das Nutzererlebnis. Deswegen sind schnelle Reaktionszeiten für einen Händler das A und O. Dazu gehören eine gute verfügbar, eine schnelle Auslieferung der Waren und natürlich eine zeitnahe Reaktion auf schriftliche Anfragen der Kunden

 

Versandkosten:

Man mag es kaum glauben, aber Versandkosten zählen ebenfalls mit zu den Rankingkriterien bei Amazon. Das mag daran liegen, das niedrige und/oder keine Versandkosten dem Käufer das Gefühl geben, er könne sparen. Eben aus diesem Grund kann das kleine Prime-Logo in der Produktbeschreibung die Absatzzahlen maßgeblich steigern.

 

Kundenzufriedenheit:

Nur wer als Händler amazon-konform arbeitet und dabei seine Kunden zufriedenstellt, kann maßgeblich die Sicherheit der eigenen Produkte steigern.